comScore untersucht das digitale Deutschland

Das Marktforschungsunternehmen comScore hat in seinem "Future in Focus - Digitales Deutschland 2013"-Report verschiedene seiner Studienergebnisse zusammengefasst. Demnach ist Deutschland mit mehr etwa 52,5 Millionen Nutzern mittlerweile das zweitgrößte Internetland Europas, liegt bei der Onlinezeit selbst allerdings unter dem Durchschnitt.
Unter den Top 5-Ländern erreicht Deutschland zudem mit einer Smartphone-Marktdurchdringung von 51 Prozent nur den letzten Platz. 

So ist es auch wenig verwunderlich, dass hierzulande im Dezember gerade einmal 5,6 Prozent aller Webseiten über Smartphones und 3,3 Prozent über Tablets aufgerufen wurden. 

Das Marktforschungsunternehmen comScore hat in seinem "Future in Focus - Digitales Deutschland 2013"-Report verschiedene seiner Studienergebnisse zusammengefasst. Demnach ist Deutschland mit mehr etwa 52,5 Millionen Nutzern mittlerweile das zweitgrößte Internetland Europas, liegt bei der Onlinezeit selbst allerdings unter dem Durchschnitt.

Unter den Top 5-Ländern erreicht Deutschland zudem mit einer Smartphone-Marktdurchdringung von 51 Prozent nur den letzten Platz. So ist es auch wenig verwunderlich, dass hierzulande im Dezember gerade einmal 5,6 Prozent aller Webseiten über Smartphones und 3,3 Prozent über Tablets aufgerufen wurden. 

Es gibt bei den Smartphones derzeit ungefähr gleich viele Nutzer in allen Altersklassen. Bei einer Betrachtung des gesamten Mobilmarkts steigt die Zahl der Nutzer dagegen mit dem Alter deutlich an. Der Abstand zwischen den Geschlechtern beim Smartphone-Besitz verringert sich deutlich: So waren Ende 2012 nur noch 54 Prozent der Nutzer solcher Geräte männlich - nach 59 Prozent Ende 2011. Mehr als ein Drittel der Frauen nennt dabei ein Samsung-Gerät ihr eigen, Apples iPhones begeisterten 21,3 Prozent. Nokia kommt hier immerhin noch auf gute 15,3 Prozent Marktanteil. Die weiblichen Nutzer imteressieren sich mobil stärker als ihre männlichen Kollegen für Nachrichten, E-Mails, Social Networking und Suchen. 

14 Prozent der deutschen Smartphone-Nutzer haben bereits Produkte oder einen Dienst mittels dem Gerät erworben. Sogar knapp ein Viertel der deutschen iPhone-Besitzer kaufte im Dezember 2012 darüber ein. Bei eBay sind mittlerweile fast soviele Kunden mobil aktiv wie auch am Desktop-PC, während der Abstand bei anderen Angeboten zwar noch groß ist, dank hoher Wachstumsraten aber schnell schrumpfen kann. So sind bei Amazon 7,7 Millionen seiner 35 Millionen Kunden mobil aktiv, während die Otto-Gruppe gerade einmal 746.000 von 15 Millionen Kunden über Smartphones und Tablets anlockt.

Im Dezember 2012 verbrachten zudem 46,4 Millionen Deutsche 244 Millionen Stunden auf sozialen Netzwerken + Blogs. Mehr als 16 Millionen nutzen Social Media auf ihrem Handy, 8,4 Millionen davon sogar täglich. Facebook liegt mit weitem Abstand (38,5 Millionen Besuchern) vor den Konkurrenten. Auf den Plätzen folgen Xing (4,2 Millionen Besucher), Stayfriends (3,5 Millionen Besucher), Twitter (3,1 Millionen Besucher) und Odnoklassinski (2,9 Millionen Besucher). Das russischsprachige Netzwerk schiebt sich bei der tägliche Nutzung sogar auf Platz 2 hinter Facebook. Im Kampf der Business-Netzwerke verliert derzeit LinkedIn, da die Besucher fast doppelt so viel Zeit bei Xing verbringen als bei der Konkurrenz.

 

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