SXSW: Virtual Reality kommt – aber erst in zehn Jahren

Wenn in der texanischen Wüste die Tech-Elite zur weltgrößten Digitalkonferenz SXSW zusammenkommt, werden nichts Geringeres diskutiert als die wichtigsten Themen der digitalen Entwicklung. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen in diesem Jahr Augmented und Virtual Reality. Als Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH hat sich Carsten Szameitat vor Ort umgesehen. Trends gibt es auf der SXSW viele zu sehen: Drohnen, Roboter und selbstfahrende Autos haben alle ihre Pflichttermine in Austin. Auch so manches kurioses ist dabei, wie etwa eine App, die Ersatzpersonen für das Anstehen in einer Schlange vermittelt. Doch im Zentrum der Aufmerksamkeit standen Virtual und Augmented Reality. Zwei Dutzend Foren befassten sich mit den dreidimensionalen Welten und Geräte-Hersteller wie Samsung und Oculus zeigten, was ihre Brillen alles können.

 

Neben großen internationalen Konzernen machen hier auch viele Start-ups von sich reden, darunter das Hamburger Unternehmen SpiceVR, das die Drohnentechnik mit 360-Grad-Videos kombiniert. Die Berliner App Splash wurde sogar mit einem Start-up Preis geehrt. Mit ihr können Nutzer aus Handy-Videos 360-Grad-Ansichten bauen.

 

Jenseits der App

 

Ein besonderes Highlight war jedoch ein Projekt von National Geographic. Lautete bisher die Gleichung noch so: wer AR oder VR nutzen will, braucht dafür die richtige App auf seinem Smartphone. Mit Breakthrough lässt National Geographic diese Hürde nun hinter sich: gemeinsam mit Neo Pangea wurde eine Lösung umgesetzt, mit der die virtuellen Welt direkt aus dem Browser des Smartphones kommt. Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in eine Welt ohne Apps – denn wenn VR aus dem Browser kommt ist die Installation einer Anwendung, die das Erlebnis als Mehrwert anpreist, obsolet. Allerdings, so die Experten: so groß Augmented und Virtual Reality auch werden, dies richtig an Fahrt wird die Technologie erst in frühestens fünf Jahren aufnehmen.

 

 

Auch das Start-up Roost lässt die App hinter sich. Mit der Lösung des Unternehmens können fortan Notifications direkt über das Web versendet werden. Dies funktioniert unabhängig davon, ob der Nutzer sich gerade auf der Website befindet oder welches Gerät er verwendet. Damit erleichtert die Lösung nicht nur Cross-Device-Tracking, der Traffic einer Seite kann so sogar dann erreicht werden, wenn er nicht mehr auf der Seite ist. Besonders für Nachrichtenseiten ist dies ein interessantes Konzept um Breaking News zu verbreiten ohne zusätzlich WhatsApp oder eine App betreiben zu müssen. 

 

 

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Kommentare: 5
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