Location-based Marketing 2016: Weltweit agierende Marketer starten durch und verraten Pläne (LBMA Trend-Report)

Der LBMA Bericht zeigt, wie 253 Top-Vermarkter aus der ganzen Welt, darunter Coca-Cola, Mondelez International, BMW, Tesco, Starbucks und Starhub derzeit Location-based Marketing verwenden, welche Investitionen sie tätigen und was ihre zukünftigen Pläne für die Implementation dieser Technologie sind. Die Online-Studie wurde von Fresh Intelligenz in den fünf wichtigsten und innovativsten globalen Märkten für Location-based Marketing durchgeführt - USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Singapur - und bietet einen detaillierten Einblick in die Märkte.

Deutsche Unternehmen im Location-based Marketing führend

Weltweit agierende Werber verraten Pläne im LBMA Trend Report

 

Die Verbindung von Menschen, Orten und Medien ist eine Schlüsselpriorität für Werbetreibende aller Branchen im Jahr 2016. Dies geht aus dem ersten „Global Location Trend Report“ der Location Based Marketing Association (LBMA) hervor. Dabei liegen im internationalen Vergleich deutsche Unternehmen gut im Rennen.

 

Der LBMA Trend Report zeigt, wie 253 Top-Vermarkter aus der ganzen Welt - darunter Coca-Cola, Mondelez International, BMW, Tesco, Starbucks und Starhub - derzeit Location-based Marketing verwenden, welche Investitionen sie tätigen und wie ihre Pläne für die Implementation der Technologie aussehen. Die Online-Studie wurde von Fresh Intelligence in den fünf weltweit wichtigsten und innovativsten Märkten für Location-based Marketing durchgeführt – den USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Singapur - und bietet einen detaillierten Einblick in die Märkte. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

 

  • 75 Prozent der Werber halten Location-based Marketing 2016 für ein wichtiges Thema. 
    Aber während 77 Prozent von ihnen darin übereinstimmen, dass ortsbasierte Daten wertvoll sind, glauben nur 65 Prozent, dass sie derzeit auch genau erhoben werden können. Ein solides Wachstum der Ausgaben um 3,3 Prozent ist für 2016 geplant, aber damit der Sektor wirklich durchstarten und sein Potential erfüllen kann, liegt der Schlüssel in der Verifizierung, Standardisierung und Anonymisierung der Daten – nur so werden sie nutzbar.

  • Deutschland liegt im internationalen Vergleich vorne: In der Bundesrepublik nutzen bereits 84 Prozent der Befragten Location-based Marketing. Dementsprechend viele deutsche Unternehmen investieren auch in ortsbasierte Dienste: nur 10 Prozent von ihnen stecken nur wenig oder gar kein Geld in LBS. In den anderen untersuchten Ländern liegt dieser Wert bei durchschnittlich 33 Prozent.

Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH: „Mit ortsbasierten Daten können wir die Effektivität von verschiedenen Kanälen wie Mobile, Out of Home, Radio oder IoT zuverlässig messen. Als „Cookie in der physischen Welt“ ermöglichen es diese Daten zukunftsweisende neue Dienstleistungen anzubieten – und das nicht nur im Marketing. Unsere Studie zeigt, dass sich deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich nicht zu verstecken brauchen.“

  • Während die aktuelle Nutzung darauf abzielt, mit Angeboten den Verkauf anzukurbeln, werden ortsbasierte Technologien 2016 noch allumfassender. 66 Prozent der global agierenden Werber planen die Technologie in anderen Bereichen neben dem Marketing zu nutzen, zum Beispiel im Kundendienst oder für die öffentliche Sicherheit.

 

Walmart Labs Director, International Mobile Product Management Brendan Wright sagt dazu: „Wir wenden uns verstärkt mobiler Location Technologie zu um Schlüsselprobleme der Verbraucher in unseren Läden zu lösen. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere „Check-In“-Funktion, die mobile Location Services nutzt um es Kunden zu erlauben via Mobile einzuchecken und so Zeit zu sparen, wenn sie ihre Online-Bestellung im Laden abholen. Die neuen Daten der LBMA bestätigen unser Engagement.“

 

  •  Alle Location-Technologien – Beacons, NFC, GPS und WiFi – werden zweistellig wachsen. 63  Prozent der Werber planen 2016 in WiFi zu investieren, 57 Prozent nehmen für GPS Geld in die Hand, 46 Prozent für NFC und 41 Prozent investieren in Beacons.

  • Social Location Services sind für Werber derzeit am interessantesten. 48 Prozent wollen soziale Apps und Location Technologien nutzen um Verbraucher in die Läden zu bringen. Location-based Advertising und das Internet der Dinge folgen auf dem zweiten und dritten Platz mit 43 beziehungsweise 36 Prozent.

 

Der vollständige Bericht wurde den Mitgliedern der LBMA auf der RetailLoco in Austin, Texas, vorgestellt. Sie fand zur SXSW statt. Auf der von der LBMA organisierten Veranstaltung trafen Marken und LBMA Mitglieder zusammen und diskutierten aktuelle Trends und Entwicklungen im Digital- und Location-based-Bereich für Händler. Das Event deckte Themen wie Indoor-Location, Proximity-based Payments, In-Store Digital Signage, Pushnachrichten, Analytics, Augmented und Virtual Reality und mehr ab.

 

 

Die komplette Studie kann für 490,- Euro von der LBMA erworben werden. (office@thelbma.org)#

 

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