Nachrichten aus dem Markt

Di

12

Dez

2017

Aktuelle Pressmitteilung der LBMA

Erding, 07. Dezember 2017

Location Based Marketing Association gewinnt neue Mitglieder

Wirecard, Fujitsu, Karstadt, Schneider Schreibgeräte - die Location Based Marketing Association e.V. (LBMA) konnte in diesem Jahr zahlreiche neue Mitglieder gewinnen. Die wachsende Mitgliedszahl des Verbands zeigt, dass ortsbasierte Technologien und Lösungen für immer mehr Unternehmen ein wichtiger Teil ihrer Strategie werden. Aktuell setzen besonders Händler auf die diversen Möglichkeiten, die diese bieten, um den Point of Sales zu digitalisieren. Auf der LOCA Conference am 12.-13. April in München hält der Verband seinen jährlichen Branchentreff ab und stellt die aktuellsten Entwicklungen der Branche vor.

Erding, 07.12.2017. „Karstadt engagiert sich im Verband, weil wir dadurch bei der Digitalisierung unseres Business einen Überblick über aktuelle Informationen, neue Technologien und Use Cases erhalten“, erklärt Carsten Maeskes von der Karstadt Warenhaus GmbH. Das Unternehmen trat 2017 dem Verband bei, ebenso wie andere international tätige Unternehmen wie Wirecard, Fujitsu, defacto digital research und Schneider Schreibgeräte. Bereits seit längerem Mitglied sind unter anderem PAYBACK, MediaMarktSaturn und der Migros-Genossenschafts-Bund. Aber auch Start-ups finden im Verband ihren Platz, so wurden in den letzten zwölf Monaten unter anderem Brand Local, Scansation und Attrecto neue Mitglieder.

„Location Based Technologien werden immer wichtiger, um den Kunden besser zu verstehen und innovative Kampagnenformate zu kreieren. Die Zusammenarbeit mit dem LBMA hat uns bereits mit herausragenden Dienstleistern vernetzt sowie spannende Insights aus der Branche geliefert“, kommentiert  Belinda Belger, Leiterin Mobile Marketing des Migros-Genossenschafts-Bund, ihr Engagement im Verband.

„Multichannel-Handel entspricht der Lebenswirklichkeit  unserer Kunden. Sie unterschieden nicht mehr zwischen On- und Offline, also tun wir es auch nicht“, ergänzt dazu Martin Wild, Chief Digital Officer von MedaMarktSaturn und langjähriges Mitglied der LBMA, die Arbeit des Verbandes.

Branchentreff in München

Mit der LOCA Conference, die am 12. und 13. April 2018 in der Münchner BMW Welt stattfindet, veranstaltet der Verband seinen alljährlichen Branchentreff. Am ersten Konferenztag werden den Teilnehmern Neuigkeiten, aktuelle Use-Cases und Zukunftsperspektiven im Location-Business vorgestellt, bevor am zweiten Tag bei Partnern vor Ort Lösungen live demonstriert und ausprobiert werden. Weitere Informationen zur Konferenz unter www.loca-conference.com.

Einen Überblick über den Markt, aktuelle Studien, Lösungen und Use-Cases finden Sie im Kompendium Location Technologien und Services, das die LBMA zusammen mit dem Medienhuas GFM Nachirhcten umgsetzt hat. Sie können das Kompendium gerne für Ihre Zwecke verwenden.

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Di

15

Nov

2016

Retail Innovation Lounge auf der dmexco 2016 - „Die Entfernung zwischen Kunde und Produkt ist entscheidend“

Mit einem eigenen Stand auf der dmexco wollte die LBMA ihre Mitglieder und Verbandsarbeit einem breiteren Fachpublikum vorstellen. Dabei zeigte die „Retail Innovation Lounge“, wie Facettenreich das Thema Location-based sein kann.

„Die LBMA hat sich in diesem Jahr zum ersten Mal entschieden, auf der dmexco einen eigenen Stand zu haben“ erklärt Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der Location Based Marketing Association (LBMA) in der DACH-Region. Dieser Partnerstand, dem der Verband den Namen „Retail Innovation Lounge“ gab, solle die Facetten der LBMA und der Verbandsarbeit darstellen.

Hardware- ebenso wie Softwarehersteller und Analytics-Anbieter zeigen das Spektrum der Verbandsarbeit. Dabei ist das Konzept der Retail Innovation Lounge nicht auf Messen beschränkt:

 

„Location-based Information ist ein wichtiges Stichwort bei uns“ sagt Matthias Schneider von blukii, einem Unternehmen der Schneider Schreibgeräte GmbH. Mit der blukii Info-Plattform will das Unternehmen garantieren, dass jeder Benutzer „die richtige Information zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort bekommt“. Mit der blukii-Info-App und einem, zugehörigen Backend-System bietet blukii die Möglichkeit, Offline-Inhalte mit Online-Inhalten zu verknüpfen.

 

Breites Spektrum an Lösungen

 

Das breite Spektrum der Lösungen zeigt der LOC-Place, ein Wissens- und Innovationszentrum für alle Themen rund um die Verbindung der analogen mit der digitalen Welt und ebenfalls Mitglied der LBMA. „Es gibt Lösungen mit Beacons, mit optischen Erkennungen, Magnetfeld und anderen Technologien“ führt Thomas Hinterleithner, Gründer und Geschäftsführer des LOC-Place, aus. „Diese lassen wir gegeneinander antreten, aber nicht in einem Labor sondern in einer echten Umgebung, mit echten Kunden an echten Points of Sales, die operativ tätig sind.“

 

Mit Osram stellte sich am dmexco-Stand der LBMA ein Unternehmen vor, das ursprünglich aus der traditionellen Lichttechnik stammt. „Aus dem Bereich haben wir uns jetzt weiterentwickelt zu LEDs und weiterer Systemtechnik, mit der wir auch neue Use-Cases, erschließen können“, so Dr. Christoph Peitz, Director Smart Positioning Solutions bei Osram. Das müsse dann auch nicht zwangsläufig etwas mit Licht zu tun haben. Zu solchen Anwenden zählt er etwa Indoor-Positionierung. Hier sei eine Verbindung mit Favendo zustande gekommen, denn „Favendo und Osram sind in der Lage, gemeinsam ein Ortungssystem für Gebäude anzubieten“, worauf wiederum neue Dienstleistungen basieren.

 

Entfernung entscheidet

 

„Für uns war schon immer klar, dass die Entfernung zwischen Kunde und Produkt entscheidend für ein erfolgreiches Business ist“, erklärt Tobias Gödderz, Head of Sales Geomarketing bei infas 360. „Hier im Rahmen der dmexco haben wir auf dem Stand der LBMA die Möglichkeit, dort zu sein, wo die Offline-Welt und die Online-Welt verschmelzen und unser Produktangebot, zusammen mit anderen qualifizierten Partnern, einem breiten interessierten Fachpublikum vorzustellen.“

 

Neben der Retail Innovation Lounge in Wien haben Interessierte die Möglichkeit, die LBMA, ihre Mitglieder und den Facettenreichtum des Location-Themas auf der LOCA Conference in München zu erleben. Am 15. und 16. Februar werden dort aktuelle Entwicklungen diskutiert, ihr branchenübergreifendes Programm gibt internationale Einblicke und ermöglicht es allen Akteuren, mit Entscheidern aus anderen Industrien in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Der zweite Programmtag bietet zudem die LOCA Live Tour, bei der die Konferenzteilnehmer Unternehmen in und um München besuchen, die Lösungen live präsentieren.

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Sa

29

Okt

2016

Retail Innovation Lounge in Wien

30. November 2016  I  Innovationen im Handel: In unserem ganztägigen Innovationsseminar im

LOC-Place lernen Sie, wie sich globale Player des Handels On- und OFFline der Digitalisierung stellen. Im größten Outletcenter Europas können Sie zudem live erleben, welche Innovationen technologisch oder marketingorientiert umsetzbar sind und welche den Praxistest nicht bestehen.

Retail Innovation Lounge   I   30. November 2016, Wien

 

Start: 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr, LOC-PLace Innovationszentrum

 

Themen des Innovations-Seminars mit LIVE-Führung

  • Retail Anwendungen Automatisation I POS-Studie und die
    Erkenntnisse I Digital Signage I Couponing I AR I Beacon

 

Die Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Auswertung der Verbraucher-Studie „Digitalisierung der POS-Verkaufsfläche“
  • Positionierung: Mehrwerte und Technologien

2-stündige LIVE-Tour im Fashion-Outletcenter, Technologie und Marketingcases zum Anfassen

  • Digital Signage: Kaufanreize und Services
  • Augmented Reality: Status und Anwendungsmöglichkeiten
  • Services: Kundenservices und Best Practice
  • User-Cases aus DACH und international
  • Erarbeitung von individuellen Praxisempfehlungen: Innovationsprozesse / Do’s and Dont’s

 

 


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Fr

28

Okt

2016

Retail Innovation Lounge in München

23. November 2016  I  Digitale Schocktherapie: Wie werden mobile Strategien integriert und unter welchem Stern stehen Geschäftsfmodelle am POS? Wie steht es um die Vernetzung mit der Online-Handelswelt? Verändern Location Services bestehende Wertschöpfungen? Brauchen wir Indoornavigation im Laden oder in Flughäfen und wo wird sie eingesetzt? Wie gewinne ich die Verbraucher-Herzen über Emotion-based Marketing und wie setze ich dabei Marketing-Automatisationssysteme ein? An diesem Tag zeigen Ihnen unabhängige Experten welchen Erwartungen und Innovationen die Retailindustrie technologie- und marketingoriert gegenübersteht.

Retail Innovation Lounge   I   23. November 2016, München

 

Start: 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr, Ort: CANCOM München

 

Themen des Innovations-Seminars

  • Marketing Automatisation I Big Data I Retail Solutions &
    Automatisation I POS-Studie und die Erkenntnisse

 

Die Schwerpunkte des Seminars sind:

  • Auswertung der Verbraucher-Studie „Digitalisierung der POS-Verkaufsfläche“
  • Positionierung: Mehrwerte und Technologien
  • Digital Signage über IOT: Kaufanreize und Services
  • Services: Kundenservices und Best Practice
  • Analyse: Daten und Nutzung / Visualisierung
  • Akzeptanz: Reaktionen der Kunden und Mitarbeiter
  • Geo-/Location-Data als omnipräsenter Wertschöpfungstreiber
  • Smart Business Solutions Retail & Industrie-Lösung
  • User-Cases aus DACH und international
  • Erarbeitung von individuellen Praxisempfehlungen: Innovationsprozesse / Do’s and Dont’s

 

 

Studie vom September 2016

Digitale Verkaufsfläche am POS: Was denken Verbraucher?

 

Die POS-Verbraucherumfrage von POSpulse wurde im Auftrag der LBMA durchgeführt. Im Innovationsworkshop werden die Daten analysiert und auf die Bedeutung näher eingegangen.

 

 

Hier die Studie herunterladen


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Mi

26

Okt

2016

WLAN im Laden macht Kunden glücklich

Online Preise vergleichen, Artikeldetails im Webshop aufrufen oder den Ratschlag von Freunden via Messenger einholen: Wer auf Shopping-Tour durch die Einkaufszentren ist, verzichtet nur ungern auf WLAN. Rund die Hälfte der Internetnutzer ab 14 Jahren (48 Prozent) wünscht sich beim stationären Shoppen öffentliche Hotspots in den Geschäften. Das hat eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Demnach ist WLAN im Geschäft vor allem für die junge Zielgruppe von 14 bis 29 Jahren essentiell: Hier äußern bereits zwei Drittel (66 Prozent) den Wunsch, im Laden auf WLAN zugreifen zu können. Bei den 30- bis 49-Jährigen ist es jeder Zweite (49 Prozent), bei den 50- bis 64-Jährigen sind es 39 Prozent und immerhin ein Viertel (25 Prozent) der über 65-Jährigen wünscht sich ebenfalls WLAN während der Shoppingtour.

„WLAN ist für die Kundschaft eine wichtige Ergänzung zum analogen Einkaufserlebnis. Besonders für Kunden mit begrenztem Datenvolumen oder in Läden mit baulich bedingten Einschränkungen beim Datenempfang, etwa im Untergeschoss großer Shoppingmalls, ist das Shop-WLAN sinnvoll“, sagt Bitkom-Expertin Julia Miosga. „Mit der eigenen Internetpräsenz als Hotspot-Startseite können Händler auch intelligent weitere Services verknüpfen: Auf der Homepage können zum Beispiel Artikeldetails oder kleine Produktvideos samt Anleitung veröffentlicht werden. Zusatzangebote wie WLAN im Laden tragen außerdem dazu bei, dass Kunden länger verweilen – und im Idealfall auch mehr kaufen.“

 

Knapp ein Drittel (30 Prozent) der Verbraucher wünscht sich außerdem Echtzeit-Infos über die Warenverfügbarkeit im Laden per Smartphone. Eine weitere Möglichkeit zum Check der Warenverfügbarkeit sind Bildschirme im Laden, die das gesamte Inventar oder weitere Filialen anzeigen. Dies wünscht sich jeder Fünfte (22 Prozent). Fast ebenso viele (21 Prozent) hätten gerne einen mobilen Guide auf dem Smartphone, der sie durch das Geschäft oder das Shopping-Center leitet und informiert, beispielsweise über Sonderangebote. Tablet-PCs in Umkleidekabinen, über die man etwa Kleidungsstücke aus dem Verkaufsraum anfordern kann, wünschen sich knapp ebenso viele Verbraucher (20 Prozent). „Diese Beispiele zeigen: Die Digitalisierung bietet auch dem stationären Handel enorme Chancen. Lokale Geschäfte sind für die Kunden nicht mehr nur ein Ort der Bedarfsdeckung, sondern müssen zu vernetzten Showrooms entwickelt werden“, so Miosga. „Die Stärken des Handels – Service und Beratung – können digital weiter ausgebaut werden. Das müssen nicht immer High-Tech-Lösungen sein. Auch kleine Händler können mit Messenger-Benachrichtigungen via Smartphone zu neu eingetroffenen Artikeln Kunden bereits einen echten Mehrwert bieten, der sich recht günstig installieren lässt.“

 

Weniger gefragt sind dagegen digitale Services wie der Einsatz von Virtual-Reality- oder Augmented-Reality-Brillen, zum Beispiel mit Gebrauchsanweisungen für Produkte. 8 Prozent geben an, sich diesen Service beim Einkauf im Geschäft zu wünschen. Immerhin 22 Prozent sagen auch, dass sie keinerlei digitale Technologien im Geschäft brauchen.

 

Weitere Ergebnisse aus der Verbraucherbefragung zum Thema E-Commerce sind unter folgendem Link verfügbar: https://www.bitkom.org/Presse/Presseinformation/Aus-Online-Shopping-wird-Mobile-Shopping.html

 

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Befragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden 1.158 Internetnutzer ab 14 Jahren befragt. Die Fragestellung lautete: „Welche der folgenden Möglichkeiten würden Sie sich beim Einkauf im Geschäft wünschen?“

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Di

27

Sep

2016

meinestadt.de ermöglicht hyperlokale Werbeformate per App

Mit der App „StadtMeister“ ermöglicht es das Online-Portal meinestadt.de Unternehmen, Location-based Advertising direkt auf die Handys der Verbraucher auszuspielen. Dabei verlässt sich die App auf Geofencing per Beacons sowie einen von Facebook inspirierten aber mit ortsbasierten Funktionen erweiterten Newsstream.

Zentrale Funktion der App ist ein personalisierter Newsstream, der ähnlich wie eine Facebook Timeline funktionieren soll: Neuigkeiten werden aus verschiedenen Quellen aggregiert und nach Aktualität angezeigt, die Inhalte sind hierbei allerdings lokalisiert. Hier können auch Content- oder Native Ads eingebunden werden. Die in einem Dashboard dargestellten Kategorien wie Restaurants, Hotels, Geldautomaten, Shopping oder Apotheken sollen schnelle Zugriffe auf alle Orte in der Umgebung erlauben, die in einer Liste sowie auf einer Karte dargestellt werden. Zudem kann sich der Nutzer über Events in seiner Umgebung informieren.

 

Zudem bietet „StadtMeister“ die Ansprache vor Ort über Geofencing. Damit können Pushkampagnen dann ausgespielt werden, wenn sich der Nutzer an definierten Orten aufhält. Hierzu werden Beacons genutzt, die Nachrichten an ein Smartphone übermitteln sobald diese sich den Beacons nähert. Registriert wird die Annäherung via Bluetooth Low Energy. So sollen Nutzer zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort mit relevanten Informationen angesprochen werden.

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Mo

19

Sep

2016

LBMA-Umfrage: Digitalsisierung der POS-Verkaufsfläche I  Shopper begrüßen digital Lösungen

Für den stationären Handel sollen digitale Lösungen das Geschäft beleben und ihn gegen die Online-Konkurrenz in Stellung bringen. Doch wie stehen die Verbraucher eigentlich zu diesen Neuerungen? Dieser Frage gingen die Location Based Marketing Association (LBMA) und POSpulse gemeinsam nach. Kernergebnis: Supermärkte im Vergleich zu Fach- und Modehandel mit deutlichem Innovationsvorspung

  • Zwei von drei Verbrauchern kennen digitale Preisinformationssysteme und 88 Prozent wollen digitale Wegeleitung nutzen
  • Direkt beim Einkaufen erhielten 13 Prozent der Verbraucher Push-Nachrichten 
  • Mehr als die Hälfte der Befragten ist mit dem öffentlichem WLAN unzufrieden 
  • 94 Prozent sind aufgeschlossen gegenüber Zukunftstechnologien, doch Virtual Reality oder digitale Umkleidekabinen sind bislang wenig verbreitet

Pressemitteilung vom 14. September 2016

Die Digitalisierung verändert, wie Kunden und Händler miteinander in Beziehung treten. Die Shopper nehmen die neuen Lösungen positiv auf, und auch dem Einzelhandel versprechen sie zusätzliche Verkaufspotentiale. So stehen beispielsweise Supermärkte im Vergleich auf Platz 1, wenn es um die Wahrnehmung von digitalen Preisinformationssystemen geht. Hingegen lassen öffentliche WLAN-Verbindungen zu wünschen übrig. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Digitalisierung der stationären Verkaufsfläche“ des Marktforschungsunternehmens POSpulse, die im Auftrag der Location Based Marketing Association (LBMA) durchgeführt wurde. Aus der Befragung von rund 1.100 Konsumenten geht nicht nur hervor, wie die Verbraucher zu verschiedenen digitalen Lösungen stehen, sondern auch, wo sich diese im Einsatz befinden und welche Handelssparten bei der Digitalisierung ins Hintertreffen geraten.

 

Supermärkte setzen auf digitale Lösungen

In der Preisauszeichnung sind digitale Lösungen bereits weit verbreitet. Von den in der Studie Befragten ist bereits über die Hälfte mit digitalen Preisschildern vertraut. Digitale Preisinformations-systeme wie Displays, über die der Preis eingescannt werden kann, haben sogar zwei Drittel schon einmal gesehen. In Supermärkten wurden beide Varianten von 75 Prozent der Befragten bereits gesichtet. Die digitalen Preisschilder sind zudem auch in manchen Elektronikmärkten im Einsatz. Informationssysteme hingegen werden vor allem in Möbelhäusern und Drogerien verwendet. Gut 72 Prozent der Verbraucher, denen ein digitales Preisinformationssystem aufgefallen ist, haben dieses auch genutzt. „Diese hohe Nutzungsbereitschaft ist auf die intuitive Handlungsweise der Käufer zurückzuführen, die heute bereits aktiv mit ihrem Smartphone und den digitalen Möglichkeiten vertraut sind“, so Carsten Szameitat, DACH-Vorstandsvorsitzender der international organisierten LBMA. Auch digitale Wegeleitsysteme wie z.B. digitale Anzeigetafeln und interaktive Info-Displays sind beliebt. Jeder dritte Befragte nutzt sie und rund die Hälfte will sie testen – wenn die Märkte sie denn anbieten. Auch hier zeigen die Supermärkte ihren Innovationsvorsprung: über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer haben sie hier bereits wahrgenommen.

 

Push-Nachrichten mit großem Potential

Bisher haben nur 13 Prozent der Befragten Push-Benachrichtigungen beim Einkaufen auf ihrem Smartphone erhalten, die Mehrheit davon im Supermarkt. Carsten Szameitat erklärt die Hintergründe: „Einer der Gründe hierfür dürften die technischen Voraussetzungen sein: So muss der Nutzer nicht nur die entsprechende Funktion, etwa GPS oder Bluetooth, an seinem Smartphone aktiviert haben. Viele Push-Systeme arbeiten mit einer App – und die muss natürlich auch installiert sein. Zukünftige Systeme und Datenvorschriften machen den Weg jedoch frei für Wachstum.“

 

Eine generelle Skepsis der Konsumenten gegenüber Push-Nachrichten ist aber offenbar nicht der Grund für die geringe Verbreitung. „In einer früheren Studie haben wir bereits gesehen, dass Verbraucher dieser Form der Kommunikation gegenüber aufgeschlossen sind. Jedoch müssen die Push-Nachrichten Verbrauchern im Laden einen relevanten Mehrwert, beispielsweise in Form von Rabatten und Verkaufsaktionen, bieten. Dieses Angebot muss dann aber exklusiv für die Empfänger der Push-Nachrichten gelten und darf nicht anderweitig im Laden angeboten werden. Andernfalls könnten Push-Nachrichten als unnötige Störung empfunden werden.“

 

Öffentliches WLAN – beliebt, aber mit mangelnder Qualität

Wenig überraschend ist, dass öffentliche WLAN-Zugänge besonders beliebt sind: Zwei von drei Befragten haben bereits ein öffentliches WLAN beim Einkauf bemerkt, acht von zehn haben dieses dann benutzt. Die Qualität ist dabei allerdings noch verbesserungswürdig. So bewertete ein Drittel der Befragten das genutzte Netz als befriedigend, ein Viertel sogar als ausreichend bis ungenügend. Hier haben besonders die Elektronikhändler die Nase vorn und bieten freie WLAN-Zugänge bereits an. „Wurde vor Jahren noch alles dafür getan, dass Verbraucher Offline- und Online-Preise im Laden per Smartphone nicht vergleichen konnten, so hat sich der Elektronikhandel nun auf den Omni-Channel-Ansatz eingestellt“, so Dominic Blank, Gründer und Geschäftsführer POSpulse.

 

Wenig verbreitet: Virtual Reality (VR) und digitale Umkleidekabinen

Zunehmend populär in der Berichterstattung, jedoch im Handel bisher kaum verbreitet, sind Virtual Reality Anwendungen. Knapp sechs Prozent der Befragten haben solche Technologien erst am Point of Sale (POS) gesehen. Insgesamt 94 Prozent haben VR direkt getestet oder würden es gerne ausprobieren. Hier nehmen nun die Sportläden eine Vorreiterrolle ein: ein Viertel der Befragten hat VR-Lösungen in einem solchen Geschäft gesehen. 23 Prozent der Konsumenten sind diesen Technologien außerdem in Möbelhäusern und 20 Prozent im Elektronikgeschäften aufgefallen. Ein ebenfalls noch wenig verbreitetes System sind digitale Umkleidekabinen. Sie wurden erst von drei Prozent der Befragten bemerkt. Davon haben 46 Prozent sie auch ausprobiert.

 

„Unsere Untersuchungen am POS zeigen, dass die deutschen Verbraucher grundsätzlich sehr aufgeschlossen sind gegenüber neuen digitalen Technologien und Trends“, fasst Dominic Blank, zusammen. „Die Händler müssen mithilfe von Feldtests validieren, welche Tools für sie die richtigen sind und ihren Kunden einen relevanten Mehrwert bieten. Während manche Trends wie VR erst allmählich im Einzelhandel ankommen, entwickelt sich frei verfügbares WLAN zum Muss.“

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Di

06

Sep

2016

Retail auf der DMEXCO - Internationaler Verband für Location Based lädt zum Austausch

Die internationale Location Based Marketing Association (LBMA) zeigt sich auf der DMEXCO. In Halle 9, Stand C31 ist sie mit ihren Partnern Advantech-DLoG, Favendo, Infas360, LOC-Place und blukii zu finden. 

 

In der "Retail Innovation Lounge" informieren die Unternehmen über den aktuellen Stand der Digitalisierung am POS. Lassen Sie sich inspierien und lernen Sie den Verband kennen. Sehen Sie was Marketing-Ideen erreichen und welche Technologien sinnig am POS eingesetzt werden. Als neutrale Plattform stehen wir Ihnen gerne für Fragen und Informationen zur Verfügung.

 

LBMA freut sich über einen Austausch mit Ihnen. Bitte vereinbaren Sie einen Termin mit office@theLBMA.org

Exklusive Vorstellung der Umfrage - Digitalisierung am POS aus Sicht des Shoppers

Am 14. September um 17 Uhr stellen die LBMA und POSPulse am LBMA-Stand, Halle 9, Stand C 31, bei einem Umtrunk die Ergebnisse einer Umfrage vor, in der die Verbraucher zu ihrer Einstellung zu digitalen Lösungen am POS befragt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Verbraucher den Innovationen offen gegenüberstehen. Bitte melden Sie sich vorher bei uns an, da wir nur ein begrenztes Kontingent haben.  Registrieren

DMEXCO - POS Innovationen, was gibt es Neues - Expertenrundgang

An beide Tagen , jeweils um 13 Uhr, findet ein kompakter, geführter Rundgang mit dem Marketing Experten Thomas Hinterleithner (LOC-Place GmbH - das Wissenszentrum der LBMA) statt. Lernen Sie die Highlights in Bezug auf neuesten Möglichkeiten und den Wandel am POS kennen. Die Tour führt uns zu 8 Unternehmen und folgenden Themen: Cognitive Realtime Marketing Automatisation / Digitalisierung des POS / Navigation, Tracking u. Interaktionen im phyischen Store und mehr. Dauer des Rundgangs ca. 1h20. Weitere Details und die kostenfrei Anmeldung finden sie hier. Registrierung bis zum 7. September.

GFM Nachrichten - latest news

Kassenloser Supermarkt: Amazon Go öffnet offiziell in Seattle (Di, 23 Jan 2018)
Seit Ende 2016 können Mitarbeiter von Amazon bereits im kassenlosen Supermarkt in Seattle einkaufen. Nun öffnet das Unternehmen – mit über einem Jahr Verspätung – den Laden auch für den breiten Publikumsverkehr. Mit dem etwa 170 Quadratmeter großen Laden Amazon Go will Amazon der Welt zeigen, wie Shopping im Laden zukünftig funktioniert – zumindest aus der Sicht des Unternehmens. Mitarbeiter sind dabei kaum mehr nötig. Denn bei Amazon Go gibt es keine Kassen mehr, und somit auch keine Kassierer. Stattdessen wird der komplette Einkauf der Kunden über Sensoren und Kameras überwacht. Verlassen Sie den Laden, bezahlen sie automatisch für die Waren, die sie mitnehmen. Im Zentrum eine App und viele...
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Zytronic vereint Digital Signage mit RFID und NFC (Di, 23 Jan 2018)
Neue Videowalls von Zytronic sollen gegenüber elektromagnetischer Strahlung weniger empfindlich sein – was den Einsatz von Technologien wie NFC oder RFID vereinfacht. Für Digital Signage eröffnet dies neue Möglichkeiten.Durch die geringere Störanfälligkeit durch elektromagnetische Strahlung sollen die neuen Touch-Screens d auch dann störungsfrei bedienbar bleiben, wenn die Geräte um Elemente wie NFC, RFID oder sogar drahtlose Ladefunktionen mit dem Qi-Standard erweitert werden. Info-Points oder Kioske können so deutlich interaktiver werden – von NFC-Payments bis hin zu „Charge-while-you-wait“-Angeboten wird vieles möglich.
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Honeywell steigert Produktivität in Supermärkten (Do, 18 Jan 2018)
Mit der Connected Retail-Lösung von Honeywell sollen Einzelhändler den Kundenservice vor Ort deutlich verbessern können. Tests hätten eine Steigerung der Produktivität von Mitarbeitern in Supermärkten um 20 Prozent ergeben.Honeywell arbeitet mit Einzelhändlern zusammen, um die Software für In-Store-Aufgaben wie die Kommissionierung von Artikeln für Online-Bestellungen zu implementieren. Mitarbeiter einer großen Lebensmittelkette nutzen beispielsweise die Software während ihrer gesamten Arbeitszeit, um Sendungen aus einem Distributionszentrum zu sortieren und Ladenregale für die Käufer am nächsten Morgen aufzufüllen. Die Lösung besteht aus einer Software, die auf einem mobilen Android- oder iOS-Computer läuft...
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Aisle411 und Displaydata verbinden AR mit ESL (Do, 18 Jan 2018)
Der Indoor-Mapping-Anbieter Aisle411 und der Experte für digitale Preisschilder (Electronic Shelf Labels, ESL) haben gemeinsam eine Lösung entwickelt, in der die Technologien beider Unternehmen miteinander vereint werden.Mit einer auf der NRF in New York präsentierten AR-Demo-App können Kunden nach Produktnamen, Marken oder Artikelnummern suchen und sich anschließend zum gewünschten Produkt navigieren lassen. Hierzu muss er die Kamera auf die Umgebung richten, so dass virtuelle Pfeile ihm den Weg weisen können. Das digitale Preisschild soll dann die Aufmerksamkeit des Kunden auf das gesuchte Produkt lenken und auf Wunsch weitere Informationen oder Promotion-Inhalte anzeigen. Die App bietet zudem weitere...
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Möbel Pfister schafft Verkäufersuche ab (Mo, 15 Jan 2018)
Fragen, und kein Verkäufer ist in der Nähe? Was viele Kunden frustriert und Händlern Umsatzeinbußen beschert soll bei Möbel Pfister in der Schweiz nicht mehr vorkommen. Ein neues Beratungstool soll dieses Problem künftig lösen.Das Tool „Assist“ von Store Analytics soll Berater und Kunden zusammenbringen, um möglichst schnell eine Beratung zu ermöglichen. Hierzu können Kunden über Terminals auf der Verkaufsfläche eine Beratung anfordern, was eine Mitteilung an alle verfügbaren Berater aussendet. Diese erhalten die Nachricht per Smartwatch. Das System greift dabei auf Rollen und Stockwerken zurück, die den Beratern zugewiesen sind, um die Aussteuerung der Anfragen zu kontrollieren. Es erhalten zunächst die Berater...
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Sa

16

Jul

2016

Premium-Schuhhersteller LLOYD tritt im Bereich Location-based Services zeitgemäß auf

Als vollen Erfolg und eine eindrucksvolle Dokumentation des Potenzials standortbezogener Dienste für die Aktivierung von Kunden bewerten die Gelbe Seiten Marketing Gesellschaft und der Premium-Schuhhersteller LLOYD ihre Zusammenarbeit im Bereich Location-based Services: Vom 19. Februar bis 10. April 2016 konnten Kunden die Vorteile von Location-based Services mit der App von Gelbe Seiten erfahren und besondere Einkaufsmomente bei LLOYD.

Zur PM direkt  [mehr..]

Ziel der Kooperation mit Gelbe Seiten war es, Kunden auf Aktionen, Kampagnen oder verkaufsoffene Sonntage hinzuweisen und sie zu einem Besuch der bundesweit 28 Concept Stores von LLOYD zu motivieren. Im Rahmen der Kampagne erhielten Kunden, sobald sie sich im Umkreis von 75 Metern eines Concept Stores aufhielten, Push-Nachrichten auf ihre App von Gelbe Seiten. Diese Nachrichten enthielten unterschiedlichste Botschaften.

Insgesamt wurden sechs Themen in 37 Aktionen umgesetzt:

  • Die Ankündigung der Frühjahrs- und Sommerkollektion 2016.
  • Beim Kauf eines Schuhs aus der X-Motion Kollektion gab es eine Travelbag gratis dazu.
  • Eine Kooperation mit dem Sockenhersteller Sympatico.
  • Die neue Frühlingskollektion.
  • „Damenwelt“ mit der Botschaft „Im LLOYD Store gibt es nicht nur Herrenschuhe zu kaufen“
  • Der Hinweis auf den verkaufsoffenen Sonntag in allen deutschen Städten mit einem Concept Store von LLOYD.

Ein erfolgreicher Auftritt:

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Mi

23

Mär

2016

Location-based Marketing 2016: Weltweit agierende Marketer starten durch und verraten Pläne (LBMA Trend-Report)

Der LBMA Bericht zeigt, wie 253 Top-Vermarkter aus der ganzen Welt, darunter Coca-Cola, Mondelez International, BMW, Tesco, Starbucks und Starhub derzeit Location-based Marketing verwenden, welche Investitionen sie tätigen und was ihre zukünftigen Pläne für die Implementation dieser Technologie sind. Die Online-Studie wurde von Fresh Intelligenz in den fünf wichtigsten und innovativsten globalen Märkten für Location-based Marketing durchgeführt - USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Singapur - und bietet einen detaillierten Einblick in die Märkte.

Deutsche Unternehmen im Location-based Marketing führend

Weltweit agierende Werber verraten Pläne im LBMA Trend Report

 

Die Verbindung von Menschen, Orten und Medien ist eine Schlüsselpriorität für Werbetreibende aller Branchen im Jahr 2016. Dies geht aus dem ersten „Global Location Trend Report“ der Location Based Marketing Association (LBMA) hervor. Dabei liegen im internationalen Vergleich deutsche Unternehmen gut im Rennen.

 

Der LBMA Trend Report zeigt, wie 253 Top-Vermarkter aus der ganzen Welt - darunter Coca-Cola, Mondelez International, BMW, Tesco, Starbucks und Starhub - derzeit Location-based Marketing verwenden, welche Investitionen sie tätigen und wie ihre Pläne für die Implementation der Technologie aussehen. Die Online-Studie wurde von Fresh Intelligence in den fünf weltweit wichtigsten und innovativsten Märkten für Location-based Marketing durchgeführt – den USA, Kanada, Deutschland, Großbritannien und Singapur - und bietet einen detaillierten Einblick in die Märkte. Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:

 

  • 75 Prozent der Werber halten Location-based Marketing 2016 für ein wichtiges Thema. 
    Aber während 77 Prozent von ihnen darin übereinstimmen, dass ortsbasierte Daten wertvoll sind, glauben nur 65 Prozent, dass sie derzeit auch genau erhoben werden können. Ein solides Wachstum der Ausgaben um 3,3 Prozent ist für 2016 geplant, aber damit der Sektor wirklich durchstarten und sein Potential erfüllen kann, liegt der Schlüssel in der Verifizierung, Standardisierung und Anonymisierung der Daten – nur so werden sie nutzbar.

  • Deutschland liegt im internationalen Vergleich vorne: In der Bundesrepublik nutzen bereits 84 Prozent der Befragten Location-based Marketing. Dementsprechend viele deutsche Unternehmen investieren auch in ortsbasierte Dienste: nur 10 Prozent von ihnen stecken nur wenig oder gar kein Geld in LBS. In den anderen untersuchten Ländern liegt dieser Wert bei durchschnittlich 33 Prozent.

Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH: „Mit ortsbasierten Daten können wir die Effektivität von verschiedenen Kanälen wie Mobile, Out of Home, Radio oder IoT zuverlässig messen. Als „Cookie in der physischen Welt“ ermöglichen es diese Daten zukunftsweisende neue Dienstleistungen anzubieten – und das nicht nur im Marketing. Unsere Studie zeigt, dass sich deutsche Unternehmen im internationalen Vergleich nicht zu verstecken brauchen.“

  • Während die aktuelle Nutzung darauf abzielt, mit Angeboten den Verkauf anzukurbeln, werden ortsbasierte Technologien 2016 noch allumfassender. 66 Prozent der global agierenden Werber planen die Technologie in anderen Bereichen neben dem Marketing zu nutzen, zum Beispiel im Kundendienst oder für die öffentliche Sicherheit.

 

Walmart Labs Director, International Mobile Product Management Brendan Wright sagt dazu: „Wir wenden uns verstärkt mobiler Location Technologie zu um Schlüsselprobleme der Verbraucher in unseren Läden zu lösen. Ein gutes Beispiel hierfür ist unsere „Check-In“-Funktion, die mobile Location Services nutzt um es Kunden zu erlauben via Mobile einzuchecken und so Zeit zu sparen, wenn sie ihre Online-Bestellung im Laden abholen. Die neuen Daten der LBMA bestätigen unser Engagement.“

 

  •  Alle Location-Technologien – Beacons, NFC, GPS und WiFi – werden zweistellig wachsen. 63  Prozent der Werber planen 2016 in WiFi zu investieren, 57 Prozent nehmen für GPS Geld in die Hand, 46 Prozent für NFC und 41 Prozent investieren in Beacons.

  • Social Location Services sind für Werber derzeit am interessantesten. 48 Prozent wollen soziale Apps und Location Technologien nutzen um Verbraucher in die Läden zu bringen. Location-based Advertising und das Internet der Dinge folgen auf dem zweiten und dritten Platz mit 43 beziehungsweise 36 Prozent.

 

Der vollständige Bericht wurde den Mitgliedern der LBMA auf der RetailLoco in Austin, Texas, vorgestellt. Sie fand zur SXSW statt. Auf der von der LBMA organisierten Veranstaltung trafen Marken und LBMA Mitglieder zusammen und diskutierten aktuelle Trends und Entwicklungen im Digital- und Location-based-Bereich für Händler. Das Event deckte Themen wie Indoor-Location, Proximity-based Payments, In-Store Digital Signage, Pushnachrichten, Analytics, Augmented und Virtual Reality und mehr ab.

 

 

Die komplette Studie kann für 490,- Euro von der LBMA erworben werden. (office@thelbma.org)#

 

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Do

17

Mär

2016

Wie funktionieren Innovationen? Insights aus USA von Retail LOCA

Neue Technologien nutzen, Digitalisierung vorantreiben, innovativ sein – diese Dinge sind wesentlich leichter gesagt als getan. Denn wenn es an die Umsetzung geht stehen diverse Herausforderungen an, und zu scheitern ist dabei stets eine unwillkommene Option. Wie die amerikanische Nobelkaufhauskette Neiman Marcus diese Prozesse meistert erklärte Scott Emmons vom Neiman Marcus Innovation Lab auf der RetailLoca in Austin, Texas.

Das Innovation Lab, oder kurz iLAB, von Neiman Marcus hat die Aufgabe, das Unternehmen mit neuen Konzepten und Ideen auf die Zukunft des Handels vorzubereiten. Von entscheidender Bedeutung hierbei ist die Arbeit von Scott Emmons, der die aktuellen Trends ebenso beobachtet wie die weltweit unternommenen Versuche, di digitale mit der stationären Welt zu verbinden. Aus seiner Arbeit wählt er vielversprechende Konzepte aus, die den langen Weg durch das iLab antreten sollen. Neben seinem Input steuern aber auch Partner und Händler von Neiman Marcus ebenso wie Angestellte und der Vorstand Ideen bei.

 

 

 

Ist ein Projekt ausgewählt worden, wird es in einem ersten Schritt im iLab nachgestellt und getestet. Durchschnittlich seien das im Quartal 15 bis 20 Ideen, so Emmons. Nur wenn diese Tests erfolgreich abgeschlossen wurden und ein vielversprechendes Ergebnis zeigten, werden Prototypen in einem nächsten Schritt für Neiman Marcus gebrandet und als Pilotprojekte in einem der Stores eingeführt. In diese Phase schaffen es nur wenige der eingereichten Projekte, etwa drei pro Quartal. Ist auch der Pilot erfolgreich wird ein Rollout in allen über 40 Läden der Kette angestrebt. Tatsächlich umgesetzt wird auf diese Weise nur etwa ein Projekt pro Quartal.

 

Zwei einfache, aber erfolgreiche Beispiele

 

Als Beispiel für erfolgreiche Projekte stellte Emmons den „Memory Mirror“ vor. Dieser ist mit einer Kamera versehen, die Fotos des Kunden aufnimmt, wenn er sich in einem neuen Kleidungsstück vor dem Spiegel betrachtet. So kann der Verbraucher sich nicht nur aus allen Richtungen betrachten, sondern auch verschiedene Outfits vergleichen. Der Spiegel speichert die Bilder und zeigt sie parallel zum Spiegelbild an. Die Technologie erfreut sich großer Beliebtheit beim Kunden und wurde bereits in 18 Kaufhäusern von Neiman Marcus installiert.

 

Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich Ladestationen für Smartphones, die Neiman Marcus in seinen Läden aufgestellt hat. Da Handy-Akkus bekanntlich notorisch fast leer sind überrascht es nicht, dass diese Stationen sehr beliebt sind, sondern eher, dass sie so selten angeboten werden. Dabei sind liegen die Vorteile auf der Hand: solange das Handy lädt, bleibt der Kunde im Laden, sieht sich um und kauft im Idealfall mehr als geplant. Zudem hat Neiman Marcus seine Stationen mit einem Authentifizierungsmechanismus ausgestattet: um sie zu nutzen, muss der Kunde seine Mailadresse angeben.

 

 

Veranstaltet von der Location Based Marketing Association, ist die RetailLoco eine eintägige Veranstaltung, die Erkenntnisse und Trends zu den neuesten mobilen und ortsbasierte Tools und Techniken für Einzelhändler liefert. Sie fand in Austin, Texas, im Rahmen der SXSW statt. Als Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH war auch Carsten Szameitat vor Ort.

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Do

17

Mär

2016

SXSW: Virtual Reality kommt – aber erst in zehn Jahren

Wenn in der texanischen Wüste die Tech-Elite zur weltgrößten Digitalkonferenz SXSW zusammenkommt, werden nichts Geringeres diskutiert als die wichtigsten Themen der digitalen Entwicklung. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit standen in diesem Jahr Augmented und Virtual Reality. Als Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH hat sich Carsten Szameitat vor Ort umgesehen. Trends gibt es auf der SXSW viele zu sehen: Drohnen, Roboter und selbstfahrende Autos haben alle ihre Pflichttermine in Austin. Auch so manches kurioses ist dabei, wie etwa eine App, die Ersatzpersonen für das Anstehen in einer Schlange vermittelt. Doch im Zentrum der Aufmerksamkeit standen Virtual und Augmented Reality. Zwei Dutzend Foren befassten sich mit den dreidimensionalen Welten und Geräte-Hersteller wie Samsung und Oculus zeigten, was ihre Brillen alles können.

 

Neben großen internationalen Konzernen machen hier auch viele Start-ups von sich reden, darunter das Hamburger Unternehmen SpiceVR, das die Drohnentechnik mit 360-Grad-Videos kombiniert. Die Berliner App Splash wurde sogar mit einem Start-up Preis geehrt. Mit ihr können Nutzer aus Handy-Videos 360-Grad-Ansichten bauen.

 

Jenseits der App

 

Ein besonderes Highlight war jedoch ein Projekt von National Geographic. Lautete bisher die Gleichung noch so: wer AR oder VR nutzen will, braucht dafür die richtige App auf seinem Smartphone. Mit Breakthrough lässt National Geographic diese Hürde nun hinter sich: gemeinsam mit Neo Pangea wurde eine Lösung umgesetzt, mit der die virtuellen Welt direkt aus dem Browser des Smartphones kommt. Diese Entwicklung ist ein weiterer Schritt in eine Welt ohne Apps – denn wenn VR aus dem Browser kommt ist die Installation einer Anwendung, die das Erlebnis als Mehrwert anpreist, obsolet. Allerdings, so die Experten: so groß Augmented und Virtual Reality auch werden, dies richtig an Fahrt wird die Technologie erst in frühestens fünf Jahren aufnehmen.

 

 

Auch das Start-up Roost lässt die App hinter sich. Mit der Lösung des Unternehmens können fortan Notifications direkt über das Web versendet werden. Dies funktioniert unabhängig davon, ob der Nutzer sich gerade auf der Website befindet oder welches Gerät er verwendet. Damit erleichtert die Lösung nicht nur Cross-Device-Tracking, der Traffic einer Seite kann so sogar dann erreicht werden, wenn er nicht mehr auf der Seite ist. Besonders für Nachrichtenseiten ist dies ein interessantes Konzept um Breaking News zu verbreiten ohne zusätzlich WhatsApp oder eine App betreiben zu müssen. 

 

 

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Mi

15

Apr

2015

Beacon-Lösungen funktionieren, wenn Sie verstanden und ganzheitlich integriert werden

Der App-Betreiber Gettings führte in Düsseldorf einen sechs-monatigen Test der Beacon-Technologie am POS durch und kam zu einem ernüchternden Ergebnis. Vorhersehbar, sagt der Experte von LOC-Place, der die Ergebnisse anders liesst. Carsten Szameitat Vorstandsvorsitzender der LBMA e.V. und Geschäftsführer von LOC-Place.com, einem Inkubator für Location-Technologien. LOC-Place betreibt seit Juli 2014 einen LOCATION Themenpark der Beacon- & LBS-Technologien im Umfeld des größten Outlet-Centers Europas an 8 Points of Sale, in unterschiedlichen Branchen, im LIVE Betrieb installiert hat. Um die eigenen Installationen zu verbessern sind andere Testaufbauten genau unter die Lupe genommen worden. Dazu zählen u.a. die Tests der Deutschen Bahn und Ströer in Düsseldorf oder von Shelfbucks in Austin, Texas. Auch der Feldtest von Gettings in Düsseldorf stand dabei auf der Evaluations-Liste.

 

 

Von Juli bis Dezember 2014 hatte Gettings 140 Beacons in der Düsseldorfer Einkaufsmeile im Einsatz, 72 Partnerunternehmen machten mit, unter anderem aus den Bereichen Gastronomie, Mode, Telekommunikation & Elektronik, Wohnen & Freizeit. Dazu gehörten Marken wie o2, Görtz und Gravis. Nun hat Gettings einige Ergebnisse des Tests bekanntgegeben. Demnach hat sich die eigentliche Zielgruppe von 1,4 Mio Nutzern der Gettings-App auf 13.000 User reduziert.

 

Gettings-Geschäftsführer Boris Lücke führt dies auf die technischen Voraussetzungen zurück: Nur neuere Generationen von iPhone und Android-Geräten können die Signale verarbeiten. Bluetooth muss aktiviert sein und schließlich muss eine Zustimmung in Form eines Opt-in gegeben werden. Wir waren im November 2014 in Düsseldorf, um den Feldtest selbst zu erkunden. Dabei fiel uns sofort auf, dass Gettings-User in keiner Weise zum Opt-in bewegt wurden. Somit wurde letztlich nur geprüft, wer von ihnen sein Bluetooth bereits aktiviert hat. Hier hätte aber leicht mit Hilfe von Geofences und entsprechende Hinweisen am POS auf die Kampagnen und auch die nötige Aktivierung von Bluetooth aufmerksam gemacht werden können. Solche Maßnahmen erhöhen die Reichweite und Akzeptanz enorm.

 

Die eigenen Insights ruhig auch anwenden

 

Die wirklichen Probleme des Tests liegen aber in der Umsetzung und Kampagnensteuerung. So wurden etwa Beacons an Orten installiert, an denen User keinen Mobilfunkempfang hatten. Das Leuchtfeuer markiert aber nur eine Position, die Inhalte kommen aus dem Netz – wenn man eines hat. Und dass Hindernisse wie beschichtetes Glas, hohe Luftfeuchtigkeit etc. das Signal abschwächen, sollte keine Überraschung sein und falls doch, muss man sich als Testbetreiber so flexibel zeigen und die Positionierung der Beacons anpassen. Schließlich gibt es keinen Grund, das gelernte nicht auch gleich selbst anzuwenden.

 

Generell hat sich der Feldtest als zu unflexibel erwiesen. In den sechs Monaten, die der Test andauerte, hat sich die Technologie weiterentwickelt. Und da die Beacon-Technologie noch sehr jung ist, geschieht dies in schnellen und großen Schritten. Die Feststellung etwa, dass die Batterien der Leuchtfeuer nach drei Monaten leer sein können, ist zwar richtig – aber auch veraltet. Modernere Beacons haben eine wesentlich verbesserte Laufzeit. Je nach Hersteller mit Knopfzellen bis zu 2 Jahre. In unserem eigenen Feldtest haben wir diese Erfahrung ebenso gemacht. Wir haben sie aber an unsere Partner weitergegeben, die dieses und andere Probleme mit der nächsten Beacon-Generation gelöst haben.

 

Die Option des selektiven EIN- u. AUS-Schaltens ist sowohl aus Konsument- als auch Werber-Sicht eine Stärke von Beacons.

 

"Teilweise strahlten die Beacons nur fünf Meter weit", erklärte Lücke gegenüber der W&V und hält diesen Wert für zu gering. Geringere, gezielt reduzierte, Reichweiten können bewusst konfiguriert werden, um sehr nahe Proximity Use-Cases zu implementieren. Das war in Düsseldorf aber gar nicht der Fall. Wenn ich vor einem Laden stehe und mehrere Nachrichten erhalte – nicht nur von dem Geschäft, vor dem ich gerade bin, sondern auch von benachbarten Läden – werde ich in mehrere verschiedene Richtungen gleichzeitig gelockt. Das hat aber wohl nur den Effekt, dass der User sein Bluetooth genervt abstellt.

 

Zudem verzichtete Gettings in seiner Kampagne auf Frequency-Capping. Das bedeutet, dass der Beacon seine Botschaft immer ausliefert – egal, zum wievielten Male ich gerade vorbei gehe. Und das sechs Monate lang mit immer denselben Nachrichten. Dabei könnte hier so viel mehr erreicht werden: nach einer ersten Ansprache können alternative, individualisierte Folgebotschaften verschickt werden. Nach einer Anzahl von Meldungen – sei es von einem Beacon oder der gesamten Kampagne -  erhält der User vorerst keine Nachrichten mehr, um ihn nicht zu stark zu belästigen. Schließlich besteht immer die Gefahr, dass der Nutzer den Kanal selektiv abschaltet. Das trifft immer dann zu, wenn der Mehrwert nicht gegeben ist oder unzureichend kommuniziert wird. Die Stärke von Beacons liegt ja gerade in einer sehr wertigen individuellen Kommunikation mit kleinen Zielgruppen, für die aber mit hoher Relevanz. Bekannter Weise werden mit ca. 20% der Kunden 80% des Umsatzes gemacht und selektive Kommunikation statt Massenwerbung ist ein Schlüssel für diesen Erfolg, der Kunden auch bewegt, ihr Opt-In zu geben.

 

Immer am Ball bleiben

 

Hat die Kampagne dann jemanden erreicht, klickten 33 Prozent innerhalb der ersten fünf Minuten auf die Nachricht, 20 Prozent sogar sofort. Eine Abnutzungstendenz konnte laut Gettings nicht festgestellt werden. Die Zahlen klingen gut, es besteht aus unserer Erfahrung sogar noch Luft nach oben – besonders mit personalisierten und innovativen Inhalten. Doch wenn ich in den Laden gehe, und auf Personal treffe, das von der Kampagne nichts weiß, werden sich viele Kunden fragen, warum soll ich mich dafür interessieren, wenn es nicht einmal die Mitarbeiter tun? Eine ganzheitliche Integration ins Gesamt-Marketing inkl. Personal-Schulung ist dafür unerlässlich.

 

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Fr

13

Mär

2015

LBMA bringt LOCA Conference nach Europa

Die Panels auf der RetailLoco in Chicago waren hochkarätig besetzt: so schickten beispielsweise die Ketten Sears, ClearChannel und Gamestop aber auch Unternehmen wie PepsiCo und Comarch Vertreter, um über den Einfluss und Umgang mit der neuen Location-Technologie zu diskutieren. Es ging um Wege, den mobilen Kanal mit dem Out-Of-Home-Shopping sinnvoll zu verbinden und mit Hilfe von Location-Technologien Kundentreue zu schaffen. Das zweite große Thema war Big Data, um das sich ein riesiger Markt entwickelt. Verbunden mit ortsbasierten Daten könnte ihn die Technologie in eine vorteilhafte Position bringen. Nun kommt die RetailLoco zum ersten Mal nach Europa. Am 5. und 6. Februar findet sie in München im MTC unter dem Namen LOCA Conference statt. 

Bei der Marken gezielt den Konsumenten im Laden ansprechen und ihm auf seinen Vorlieben und Verhalten basierende Angebote machen zu können, ist hierfür die Investition in neue Kassensysteme wichtig, um die neuen Location-Technologien nutzen zu können. Ein großer Markt mit viel Potenzial, ist der Tenor der Chicagoer LOCA. 


Am 5. und 6. Februar findet sie in München im MTC statt. Unter dem Namen LOCA Conference for Location Services, Retail, Travel and Automotive werden zwei Tage lang Lösungen für den E-Commerce sowie Location-based Services für den Handel, Marken, die Automotive-Branche und Marketing-Unternehmen diskutiert. Träger der Veranstaltung ist die Location Based Marketing Association (LBMA) der DACH-Region. „Location-based Services bieten Unternehmen neue Möglichkeiten, mit Kunden in Kontakt zu treten“, sagt Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH. „Dabei geht es um wesentlich mehr, als nur um Werbung. Egal ob zu Hause, im Auto oder in einem Laden – jede Location hat ihre eigene Atmosphäre und jeder Verbraucher hat dort individuelle Bedürfnisse. Wie diese von Unternehmen optimal bedient werden können, das zeigt die LOCA.“

 

Asif Khan, Founder & President der internationalen LBMA: „Die RetailLoco ist in Nordamerika und Asien zu einem Erfolgsmodell geworden. Es war an der Zeit, dass das Format auch seinen Weg nach Europa findet. Mit der LBMA DACH und Carsten Szameitat an ihrer Spitze sind wir zuversichtlich, dass sie unsere hohen Erwartungen noch übertreffen wird. Mit der Stadt München, die sich mit ihrer zentralen Lage und modernen Industrie empfiehlt, haben wir zudem die ideale Location für unsere Location-Konferenz gefunden.“

 

 

11. November 2014

Die Zukunft der Handelsketten ist Location-based

 

Die europäische Handelswelt sucht nach neuen Wegen zur Konvertierung von „Clicks to bricks“. Der Blick auf die US-amerikanischen Kollegen verrät, dass sie in neue Kassensysteme und Infrastruktur investieren um den Location-based Services gerecht zu werden. Dabei stehen neben Loyalty- und In-Store-Konzepten auch die Customer-Journey, Indoor-Tracking sowie Navigation im Fokus, wie sich auf der diesjährigen RetailLoco in Chicago zeigte. Die in Nordamerika und Asien erfolgreiche Konferenz wird von der Location Based Marketing Association (LBMA) veranstaltet. Nun kommt sie nach Europa, um Chancen und Fortschritte der Location-Technologien zu demonstrieren: am 5. und 6. Februar 2015 findet sie unter dem Namen LOCA Conference for Location Technology & Services in München statt.

 

Die Panels auf der RetailLoco in Chicago waren hochkarätig besetzt: so schickten beispielsweise die Ketten Sears, ClearChannel und Gamestop aber auch Unternehmen wie PepsiCo und Comarch Vertreter, um über den Einfluss und Umgang mit der neuen Location-Technologie zu diskutieren. Es ging um Wege, den mobilen Kanal mit dem Out-Of-Home-Shopping sinnvoll zu verbinden und mit Hilfe von Location-Technologien Kundentreue zu schaffen. Das zweite große Thema war Big Data, um das sich ein riesiger Markt entwickelt. Verbunden mit ortsbasierten Daten könnte ihn die Technologie in eine vorteilhafte Position bringen, bei der Marken gezielt den Konsumenten im Laden ansprechen und ihm auf seinen Vorlieben und Verhalten basierende Angebote machen können. Wichtig hierfür ist die Investition in neue Kassensysteme, um die neuen Location-Technologien nutzen zu können – ein großer Markt mit viel Potenzial.

 

Nun kommt die RetailLoco zum ersten Mal nach Europa. Am 5. und 6. Februar findet sie in München im MTC statt. Unter dem Namen LOCA Conference for Location Services, Retail, Travel and Automotive werden zwei Tage lang Lösungen für den E-Commerce sowie Location-based Services für den Handel, Marken, die Automotive-Branche und Marketing-Unternehmen diskutiert. Träger der Veranstaltung ist die Location Based Marketing Association (LBMA) der DACH-Region. „Location-based Services bieten Unternehmen neue Möglichkeiten, mit Kunden in Kontakt zu treten“, sagt Carsten Szameitat, Vorstandsvorsitzender der LBMA DACH. „Dabei geht es um wesentlich mehr, als nur um Werbung. Egal ob zu Hause, im Auto oder in einem Laden – jede Location hat ihre eigene Atmosphäre und jeder Verbraucher hat dort individuelle Bedürfnisse. Wie diese von Unternehmen optimal bedient werden können, das zeigt die LOCA.“

 

Asif Khan, Founder & President der internationalen LBMA: „Die RetailLoco ist in Nordamerika und Asien zu einem Erfolgsmodell geworden. Es war an der Zeit, dass das Format auch seinen Weg nach Europa findet. Mit der LBMA DACH und Carsten Szameitat an ihrer Spitze sind wir zuversichtlich, dass sie unsere hohen Erwartungen noch übertreffen wird. Mit der Stadt München, die sich mit ihrer zentralen Lage und modernen Industrie empfiehlt, haben wir zudem die ideale Location für unsere Location-Konferenz gefunden.“

 

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Di

20

Jan

2015

Beacon-Summit in Düsseldorf

Der 2nd Bacon Summit von inspirato, barcoo, SinnerSchrader Mobile und Ströer Mobile Media am 28. Januar 2015 zeigte der Industrie- und Medienentscheider, Agenturvertreter sowie Technologieanbieter, was aus Ihrer Sichtweise heute schon möglich ist.

 

Zu den Programmpunkten des 2nd Beacon Summit gehören: BEACON Best Practices: Inspirierende Erfolgsbeispiele – B2C & B2B, BEACON Pitches: 10 Präsentationen á 140 Sekunden zu konkreten Anwendungsbeispielen, BEACON Injections: 3 Experten, 3 Tische, 3 Themen (Beginner, Advanced, Security). Moderiert wurde die Veranstaltung von den Veranstaltern Benjamin Thym (Barcoo), Dr. Florian Resatsch (Ströer Mobile Media) und Laurent Burdin (SinnerSchrader Mobile).

 

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Mi

31

Dez

2014

50 Mio. Kundenkontakte: Die Vernetzung von Big Data und Location

50 Mio. Kundenkontakte, 18 Mio. Fans, der Handel kann stark von Location-based Services profitieren, davon ist Carsten Szameitat überzeugt. Der Vorstandsvorsitzende und Region Director DACH der Location Based Marketing Association spricht über die Möglichkeiten. Die Location Based Marketing Association (LBMA) ist bereits in Nordamerika, Asien und Teilen Europas erfolgreich, erklärt Szameitat im Interview mit dem Location Insider. Seine Aufgabe als Region Director Vorstandsvorsitzender sei es nun, „die LBMA in Zentraleuropa sichtbar und handlungsfähig zu machen.“ Besonders interessiert sollte sich hier der Handle zeigen. Denn Location-based Services können ihn nachhaltig verändern. „Allein im deutschen Handel finden täglich 50 Millionen statt“, führt Szameitat aus. „Dieselbe Zahl an Menschen hebt jährlich vom Frankfurter Flughafen ab. Die Deutsche Bahn verzeichnet zehn Millionen Pendler pro Tag und ...

... statt“, führt Szameitat aus. „Dieselbe Zahl an Menschen hebt jährlich vom Frankfurter Flughafen ab. Die Deutsche Bahn verzeichnet zehn Millionen Pendler pro Tag und in den zehn größten Fußballstadien des Landes fanden in der vergangenen Saison 18 Millionen Fans Platz. Was diese Zahlen verdeutlichen sollen: Überall wo sich ein Mensch gerade aufhält, haben wir eine Location, die wir nutzen können. Neue Technologien, wie zum Beispiel Beacons oder Indoor-Navigation helfen dabei, diese Menschen gezielt anzusprechen und zu einem aktiven Dialog mit dem Handel zu bewegen. Gerade die intelligente Vernetzung und Kombination aus Big Data und Location können GOOD Data erzeugen und zu einem nie dagewesenen Kundenerlebnis führen.“

Besondere Herausforderungen sieht er hierbei im deutschsprachigen Raum. Zwar seien die internationalen Ziele - Förderung von Forschung, Bildung und Innovation an der Schnittstelle von Menschen, Orten und Medien – auch hierzulande gültig. Doch der deutsche Markt bringe zusätzliche Schwierigkeiten: „er wird von zahlreichen Bedenkenträgern zusätzlich in seiner Entwicklung eingeschränkt. Es geht nicht nur darum, Unternehmen auf die Vorteile von Location-based Services aufmerksam zu machen und sie mit den richtigen Unternehmen zu verknüpfen“, führt Szameitat aus.

„Besonders in Deutschland stehen wir auch vor der Herausforderung, die Verbraucher aufzuklären und auf ihre legitimen Datenschutzwünsche einzugehen. Ganze Industrien arbeiten im Moment daran, über vorgeschobene Sicherheitsbedenken ihre Geschäftsmodelle zu sichern. Hier stehen wir zukünftig als Ansprechpartner vermittelnd zur Verfügung und schaffen Raum für einen gemeinsamen Konsens. Wie so viele andere Technologien hängen auch LBS von der Akzeptanz durch den Nutzer ab – schaltet er GPS, Bluetooth und NFC ab, scheitern sämtliche Kampagnen. Es geht also auch darum, gemeinsam mit der Industrie dem Konsumenten die Vorteile schmackhaft zu machen und dabei seine Bedenken zu zerstreuen.“

Das vollständige Interview können Sie im Location Insider lesen.



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Mi

12

Nov

2014

Nivea nutzt Bluetooth-Proximity-Beacon in Print-Anzeige

Brasilianer, die eine Ausgabe  des größte Nachrichtenmagazins Veja (Ausgabe 23/04/2014) erworben haben, sahen eine sehr innovative Werbung für Nivea SUN Kinder. Auf der rechten Seite der Anzeige befand sich ein abnehmbares Armband aus wasserfestem Papier mit einem integrierten Bluetooth Bacon. 

Die Anzeige forderte den Leser auf, ein iOS-oder Android-App herunterzuladen und sie mit dem Armband zu verbinden, um so den Aufenthaltsort des Kindes auf dem Strand zu überwachen.

Mit Hilfe der Bluetooth 4.0-Technologie überwacht die App das Armband bis zu einem Abstand von etwa 30 Metern. Ein Alarm kann eingestellt werden, wenn das Kind eine in der App eingestellte Entfernung überschreitet. Die in dieser Anzeige verwendeten Bluetooth Beacons wurden von Sticknfind hergestellt und die Kampagne wurde von der Werbeagentur FCB Brasil konzipiert.


Sehen Sie hier das Video zur Kampagne:

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Di

04

Nov

2014

Galileo erhöht die Genauigkeit von Location-based Service

Das europäische Pendant zum amerikanischen GPS soll diverse Vorteile für Verbraucher bringen. Laut der European Global Navigation Satellite Systems Agency (GSA) ist einer davon eine erhöhte Präzision bei Location-based Services. Bei der Standortbestimmung im Freien haben sich globale Navigationssatellitensysteme (GNSS) wie GPS durchgesetzt. Das vom amerikanischen Verteidigungsministerium betriebene System ist aber inzwischen nicht mehr das einzige nutzbare GNSS. Daneben existieren GLONASS aus Russland und das chinesische Beidou sowie das europäische Galileo befinden sich im Aufbau. Dabei verlassen sich die meisten Smartphones auf eine duales System zur Standortbestimmung und greifen auf Daten von GPS und GLONASS zurück, 


was eine genauere Ortung erlaubt. Zusammen mit Rx Networks untersuchte die GSA nun die Zusammenarbeit der einzelnen Positionierungssysteme. Dabei zeigte sich, dass in verschiedenen Szenarien – sowohl in Gebäuden wie auch in urbanen Gebieten – Galileo die Genauigkeit von GPS erhöht. Je nach Umgebung liegt die Verbesserung der Präzision zwischen drei und 14 Prozentpunkten. Damit kann Galileo allerdings nicht mit dem russischen GLONASS System mithalten, dass in denselben Szenarien Verbesserungen zwischen 13 und 25 Prozent einbrachte. Gian-Gherado Calini, Head of Market Development bei der GSA, erklärt dies allerdings damit, dass sich Galileo noch im Aufbau befinde. Zur Zeit des Tests konnte nur auf vier Satelliten zurückgegriffen werden, während im GPS- wie GLONASS-System wesentlich mehr Satelliten im Einsatz sind.

 

Adrian Stimpson, Senior Vice-President of Sales and Marketing bei Rx Networks, ist überzeugt: "Die Ergebnisse sollten für jeden Hersteller von GNSS-Chipsets ermutigend wirken, der über einen Einsatz von Galileo als weiteren Differentiator nachdenkt."

Do

09

Okt

2014

O2 forciert standortbasiertes Marketing

Bei dem ortsbezogenen Dienst O2 More Local haben sich inzwischen laut Unternehmens-angaben über 700.000 Nutzer angemeldet. Nun will der Netzbetreiber mit einer breit angelegten Kampagne den Dienst weiteren Kunden näher bringen. Die Walk & Win Kampagne soll O2 Kunden, die sich noch nicht für More Local angemeldet haben, auf dessen Vorteile aufmerksam machen. Hierzu werden SMS an alle Kunden in einem 50 Kilometer-Radius um München, Hamburg, Köln und Berlin versendet, sowie Radiospots bei den lokalen Sendern der Energy-Gruppe geschaltet. Auch mit Bannerwerbung und über soziale Median soll der Location-based Advertising Dienst beworben werden.

 

Zudem setzt O2 ein Gewinnspiel um, das ebenfalls auf LBS vertraut. Hierzu werden in den betroffenen Städten täglich geheime Gewinnzonen ausgewiesen, die die Teilnehmer betreten können. Sind sie bei O2 More Local registriert, startet für sie eine Schnitzeljagd. Hierzu wird ihnen eine SMS zugeschickt, in der erklärt wird, wo und wie sie ihren Gewinn entgegennehmen können. Verlost werden insgesamt fünf Mini Cooper, 250 Sony Xperia E1 Smartphones sowie 20 Sony Xperia Tablet Z. Neben Berlin, München, Hamburg und Köln können User über eine Facebook-Abstimmung noch eine fünfte Stadt für das gewinnspiel bestimmen.

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Di

30

Sep

2014

Europäischer Feldtest für Bacon & LBS Services gestartet

Bluetooth Low Energy Beacons sollen die Zukunft des Handels verändern, doch viele Erfahrungen gibt es noch nicht. Daher startet die LOC-Place GmbH den europaweit ersten branchenübergreifenden Feldtest der Beacon-Technologie. 

 

Alle reden von Bluetooth Low Energy Beacons und wie sie Handel und Marketing verändern werden. Doch viele Erfahrungen mit der seit Beginn des Jahres heiß gehandelten Technologie gibt es noch nicht. Erste Einsätze verschiedener Unternehmen bringen die Beacons bereits mit den Kunden zusammen, jedoch sind sie auf einzelne Einsatzgebiete beschränkt. Mit dem Multibranchen Feldtest „Best to Sun“ will die LOC-Place GmbH dies nun ändern. 

Der Test beinhaltet dabei nicht nur verschiedene Anwendungsfälle sondern findet auch technologieübergreifend statt. Ziel des Tests ist es, die Akzeptanz von Location-based Tools im Alltagseinsatz zu testen und allgemein gültige Aussagen und Handlungsempfehlungen zu erarbeiten. www.LOC-Place.com

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Di

23

Sep

2014

Eben doch in Stein gemeißelt: QR Codes

Die Deutsche Gesellschaft für multimediale Kundenbindungssysteme DGMK hat sich einen neuen Weg für Location-based Advertising einfallen lassen. Dabei setzt sie auf QR-Codes – per Sandstrahl eingraviert in Pflastersteine. Bisher wurden QR-Codes zu Marketingzwecken gerne auf Plakatwänden verwendet. Die DGMK sieht hier aber das Problem, dass Plakate und Schilder nicht überall aufgestellt werden können und Sichtachsen verstellen. Die Internetpflastersteine, oder QR Cobbles, hingegen können überall verlegt werden. Sie werden von der Firma Albrecht in Berlin hergestellt. Die Steine sind hochwertig, beständig und rutschfest, die Codes werden per Sandstrahl eingraviert und mit spezieller Farbe und Naturharz verfüllt.

Einen ersten Einsatz hat der QR Cobble auch schon hinter sich. Seit Januar dieses Jahres sind einige am Holocaust Denkmal in Berlin verlegt. Sie bringen den User zum weltweit ersten interaktiven Konzert per Smartphone, dem virtuellen Konzert im Denkmal (www.virtuelleskonzert.com).

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